Manuelle Schlucktherapie Teil 1

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte (Voraussetzung: Erfahrung mit neurologischen Patienten)

Inhalte

Die Manuelle Schlucktherapie untersucht und befasst sich systematisch mit allen Methoden und Techniken der Schluckrehabilitation, bei denen die Hände der Therapeuten zum Einsatz kommen.

Ziel der "Manuellen Schlucktherapie" ist es, die posturale Kontrolle, die dynamische Stabilität in Haltung und Bewegung und die Schluck- und Atembewegungen in Bewegungsausmaß und Dauer so zu beeinflussen, dass die Atem-Schluck-Zyklen, die Alltagsaktivitäten der Nahrungsaufnahme und die Schutzreaktionen im 24-Stundentag des Patienten koordiniert, effizient und sicher ablaufen können. Zur Verbesserung der Funktionen werden nicht-kontraktile, einschließlich neurale und muskuläre Strukturen mobilisiert, um sie in einem zweiten Schritt kontextabhängig in AdL-Aufgaben einsetzen zu können.

Manuelle Schlucktherapie I
  • Posturale Kontrolle
  • Anatomie und Biomechanik der Halswirbelsäule und Kiefergelenke
  • Kopf-, Nacken-, Schultergürtelkoordination
  • Atmung
  • Mimik
  • Zungenmotorik
  • Schlucken als Sequenz


Vorschau:
Manuelle Schlucktherapie II

  • Mobilisation kontraktiler Strukturen (kleine Nackenextensoren, Digastrikus, Omohyoideus)
  • Mobilisation nicht-kontraktiler Strukturen (obere Kopfgelenke, cerviko-thorakaler Übergang, einschließlich cranialer Hirnnerven)
  • Mundstimulationen
  • Neurologische Symptomkomplexe und Fallbeispiele


** Fortbildungspunkte

Die in den jeweiligen Seminaren ausgewiesenen Fortbildungspunkte sind grundsätzlich unter Vorbehalt, da auf Spitzenverbandsebene bislang bundesweit keine verbindliche Einigung über die Anerkennung von Kursen getroffen wurde.

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Termine

Do15.08.201915:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr16.08.201909:00 Uhr - 17:30 Uhr
Sa17.08.201909:00 Uhr - 14:00 Uhr

Unterrichtseinheiten

22

Seminargebühr

280,00 Euro

Fortbildungspunkte**

22

Referent/in

Lehrteam der N.A.P.-Akademie, Renata Horst

Zur Anmeldung